Die meisten Krisenberater in Deutschland kommen aus einer einzigen Disziplin: Jura, Steuerberatung, BWL oder Bankwesen. In der Sanierung reicht das selten. Denn eine Krise hat immer alle vier Dimensionen gleichzeitig. Die Frage ist, wer sie zusammenhält.

Mein Weg

Ich habe als Bankkaufmann begonnen. Zu einer Zeit, als Firmenkundenbetreuer noch Unternehmen kannten, nicht nur Scores. Das war meine Schule für die andere Seite des Tisches: Was denkt die Bank? Wann wird ein Engagement "kritisch"? Wann wird eine Linie gezogen, wann verlängert?

Als Bilanzbuchhalter und IHK-Controller habe ich gelernt, Zahlen nicht nur zu lesen, sondern zu verstehen. In der Krise sieht jede BWA anders aus — wer den Unterschied zwischen einem kosmetischen Verlust und einem substantiellen Ertragseinbruch erkennt, gewinnt Wochen.

Mein Diplom-Wirtschaftsjurist (FH) war der Schritt, der die BWL mit dem Recht verbindet. In einer Sanierung reicht es nicht, die Bilanz zu kennen. Man muss auch wissen, was die Insolvenzordnung, das StaRUG, das Umwandlungsgesetz und das Arbeitsrecht mit dieser Bilanz machen.

Die Zertifizierung ESUG-/StaRUG-Berater (DIAI) und das Hochschul-Zertifikat Krisen- und Sanierungsmanagement (EURO-FH) runden das ab. Mehr als Urkunden an der Wand — Pflicht-Weiterbildungen, die mich jedes Jahr zwingen, auf dem aktuellen Stand der Rechtsprechung und Praxis zu bleiben.

"Mein Job ist nicht, kluge Folien zu produzieren. Mein Job ist, Ihnen in der schlimmsten unternehmerischen Situation Ihres Lebens den Weg zu zeigen, den Sie selbst gerade nicht mehr sehen."

Meine Zielgruppe

Ich arbeite mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie mit Handwerksbetrieben bis 50 Mitarbeiter. Branchenoffen, mit einem besonderen Schwerpunkt im produzierenden Mittelstand, im Handwerk und in Dienstleistungsunternehmen mit substantiellem Sachanlagevermögen.

Was diese Unternehmen verbindet: Sie sind zu groß, um allein mit dem Steuerberater durchzukommen. Und sie sind zu klein, um die großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zu bezahlen, die einen Tagessatz von 2.500 bis 3.500 Euro aufrufen. Für diese Lücke bin ich da.

Mein Ansatz

Zahlen, die ich nennen kann

Jahre aktive Beratungspraxis15+
Begleitete Mandate (KMU und Handwerk)100+
Erfolgsquote in Sanierungsmandaten93 %
Partner im aktiven Netzwerk~ 30
KI-Einsatzgrad in der Analysephase40-60 %

Die DIAI-Zertifizierung im Detail

Eine Urkunde an der Wand sagt noch nichts über die Tiefe einer Ausbildung. Deshalb hier transparent, was hinter der Zertifizierung "Zertifizierter ESUG-/StaRUG-Berater (DIAI)" tatsächlich steckt — ein 38-stündiger Fortbildungslehrgang des Deutschen Instituts für angewandtes Insolvenzrecht e.V., abgeschlossen im November 2024.

Lehrgang vom 20. bis 29. November 2024

38 Fortbildungsstunden unter wissenschaftlicher Leitung des DIAI. Die Bescheinigung steht als PDF zum Download bereit.

Was vermittelt wurde

Die Inhalte zeigen, wo die Beratungsarbeit fachlich ansetzt — und grenzen gleichzeitig das Feld ab, in dem ich mich bewege:

ESUG und Insolvenzantrag

StaRUG im Detail

Sanierungsbegleitung und Kommunikation

Haftung und Praxis

Das DIAI verlangt nach dem Lehrgang zusätzlich eine Abschlussprüfung sowie jährliche Pflicht-Fortbildungsstunden zur Aufrechterhaltung der Zertifizierung — ein Qualitätsmerkmal, das den Unterschied zu reinen Selbstbezeichnungen markiert.

Marken-Struktur

Ich arbeite unter mehreren Marken, jede mit eigenem Fokus — damit der richtige Berater zur richtigen Situation kommt:

Kontakt

Wann ich erreichbar bin

Montag bis Freitag, 08:00 bis 19:00 Uhr. In akuten Krisensituationen auch am Wochenende, nach Rückruf.

Telefon: +49 173 296 2011
E-Mail: info@skolb-consulting.de
Termin direkt buchen: calendly.com/skolb-consulting-info